Riesiges Pech für Mirko Jankowski. Der Stürmer
des Bremer SV war in der 15. Minute des Bremen-Liga-Spiels gegen den
Brinkumer SV im Rasen hängen geblieben und hat sich dabei aller
Voraussicht nach einen Kreuzbandriss zugezogen. Eine eingehende
Untersuchung am Donnerstag soll endgültige Klarheit schaffen.
Nach Auskunft von Herbert Saathoff ist dagegen sicher, dass Jankowski
auch in der kommenden Saison für den BSV antritt - trotz der Kontakte
zum TSV Ottersberg. "Blödsinn, er bleibt bei uns", betont der
Sportdirektor. Spieler abzugeben, ist nicht angesagt beim Bremer SV.
Nicht vor einer Saison, an deren Ende der Meister die Option hat, direkt
in die Regionalliga aufzusteigen. Deshalb hat sich Herbert Saathoff auch
mit einigen namhaften Verstärkungen auf eine Zusammenarbeit geeinigt:
Dominik Krogemann (Werder III) wird zum Bremer SV zurückkehren, und auch
Max Kluge spielt nach einem Stipendium in den USA für den aktuellen
Zweiten der Bremen-Liga.
Zudem gewann der BSV offenbar auch das Rennen um Daniel Gaese (Blumenthaler
SV), dem Kontakte zum FC Oberneuland nachgesagt worden waren. Mit
Patrick Spitzer (TB Uphusen), Bastian Steyer (Brinkumer SV) und Mark
Spohler (TuS Heidkrug) treten drei weitere Kicker zukünftig auf dem
Panzenberg an. Das soll es nach Auskunft von Saathoff allerdings noch
nicht gewesen sein mit den Verstärkungen. Als Abgang steht bislang
lediglich René Hanke fest. Er wird aus beruflichen Gründen zum SC Weyhe
zurückkehren. (sfy)
Neu im Kader der I. Herren
Daniel Gaese Bastian Steyer Mark Spohler
Patrick Spitzer
Der FC Oberneuland gewinnt das Lotto-Pokalendspiel
Im Endspiel um den
Lotto-Pokal verteidigte der FC Oberneuland bei den Männern vor 1100
Zuschauern im Stadion Obervieland durch ein 2:1 über den Bremer SV den Pokal.
Trotz großartigem Spiel des Bremer SV gelang die Überraschung nicht. Der
FC Oberneuland zieht damit in den DFB-Pokal ein.
Im Endspiel der Männer standen
sich der Regionalliga-Absteiger FC Oberneuland und der Bremen-Ligist
Bremer SV gegenüber. Angesichts der Temperaturen ließen es beide
Teams zu Beginn eher ruhig angehen. Nach gut zehn Minuten wurde der
FCO seiner Favoritenrolle mehr und mehr gerecht und kam besser ins
Spiel. Die erste Chance für die Mannen von Trainer Uwe Reinders
vergab Rubic Ghasemi-Nobakht in der 11. Minute, als er frei vor
BSV-Keeper Michael Mittmann auftauchte, aber knapp rechts vorbei
zielte. Die einzige Chance für die Männer vom Panzenberg hatte Jan
de Boer in der 26. Minute. Nach schönem Dribbling verstolperte er
allerdings den Ball in aussichtsreicher Position. In der 29. Minute
konnte der Oberneulander Anhang dann erstmals jubeln: Mehmet Ali
Fidan wurde von der BSV-Abwehr völlig allein gelassen und hatte
keine Mühe aus 13 Metern das 1:0 zu erzielen. Jetzt dominierte der
Regionalliga-Absteiger endgültig die Partie. Einzig BSV-Schlussmann
Michael Mittmann bewahrte seine Mannschaft mit Glanzparaden gegen
Marius Winkelmann (33.), Johannes Ibelherr (34.) und Rubic
Ghasemi-Nobakht (44.) vor einem höheren Ergebnis.
Oberneulands Marius
Winkelmann (r.) im Duell mit Christian Schwarz.
Nach dem Seitenwechsel legte
dann endlich auch der BSV seine Zurückhaltung ab und spielte aktiv
nach vorne. Die Belohnung hierfür gab es in der 65. Minute, als
Dennis Spitzer nach einem dicken Abwehrpatzer zum 1:1-Ausgleich
traf. Der Bremen-Ligist war jetzt drauf und dran, die Partie unter
den Anfeuerungsrufen seiner zahlreichen Anhänger zu drehen. Mitten
in diese Drangphase fiel die erneute Führung für Oberneuland durch
Kapitän Johannes Ibelherr (75.). Beim etwas glücklichen 2:1 für den
FCO blieb es dann auch und somit durften die Mannen vom Vinnenweg
schließlich den Pokal aus den Händen von Sportsenator Ulrich Mäurer
entgegennehmen. Einen Platz in der ersten Runde des DFB-Pokals der
kommenden Saison gibt es noch obendrein.
Versöhnlicher Saisonabschluss: Der FC Oberneuland
gewinnt den Lotto-Pokal. (Fotos: Dennis Gloth)
BFV-Präsident Björn Fecker
zeigte sich von der ersten Auflage des Lotto-Pokalfinaltags in
Eigenregie des Verbandes begeistert. „1100 Zuschauer übertreffen bei
weitem das, was wir uns in unseren kühnsten Träumen erhofft hatten.
Diese tolle Resonanz zeigt, dass der Amateurfußball in unserem
Verband auch in der Öffentlichkeit eine wichtige Rolle spielt. Unser
Konzept, das Finale als Familientag selbst auszurichten, ist dabei
voll und ganz aufgegangen“, freute sich der BFV-Chef am Ende eines
Tages, dem Fecker spannenden Fußball und beste Stimmung
bescheinigte.
Mirko Jankowski ist Amateurfußballer
des Jahres 2010!
Vor dem großen Finale beim 22.
Sparkasse Bremen Cup wurde es noch einmal richtig spannend, stand
doch die Wahl zum "Amateurfußballer des Jahres" an.
Mit "unglaublichen" 52,5% der Stimmen setzte sich Mirko Jankowski
nicht nur an die Spitze, sondern fuhr gleichzeitig die absolute
Mehrheit der Stimmen ein.
Auf den zweiten Rang wurde Werders John Thöle mit 25,1% vor
Oberneulands Nikolaj Streater mit 22,4% gewählt.
Der Bremer SV Torjäger gewinnt damit ein Spanferkelessen für 25
Personen von der Firma Rasch und trägt fortan den Titel
"Amateurfußballer des Jahres 2010"
Natürlich haben ALLE Verantwortlichen / Spieler und Fans Mirko ganz
fest die Daumen gedrückt.
Von uns ALLEN : Herzlichen Glückwunsch für diese tolle
Auszeichnung !!!
Zwei Neuzugänge in der Winterpause / "Verjüngung
- Umbruch fortgesetzt"
Endlich geht es wieder los. Am 14.01.2011 trafen sich unsere Spieler
zum Trainingsauftakt. Dabei konnte Trainer Klaus Gelsdorf mit Viktor
Hardock und Frederik Löffler zwei Neuzugänge begrüßen.
Mit Viktor Hardock konnte ein 23 jähriger Defensiv Allrounder vom TuS
Heeslingen verpflichtet werden. Viktor hat in seiner Jugend beim Heider
SV und Holstein Kiel gespielt. Über Holstein Kiel II und TuS Heeslingen
kommt er nun zu uns. Er hat Erfahrungen in der Schleswig Holstein Liga (
47 Spiele, 3 Tore) und der Niedersachsenliga ( 23 Spiele, 0Tore)
gesammelt. Somit ist die Bremen-Liga "Neuland" für ihn.
Herzlich Willkommen bei Bremer SV Viktor !!!
Auch Frederik Löffler hat in der Vergangenheit schon erste Erfahrungen
in der Niedersachsenliga ( VSK Osterholz-Scharmbeck) und bei Oberneuland
in der Regionalliga gesammelt. Mit seinen 21 Jahren gehört der Linksfuß
noch zu den "jungen Wilden". In der Vergangenheit wurde Frederik
überwiegend auf der linken Außenverteidigerposition - Außenbahn links
eingesetzt. In den letzten 6 Monaten hat Frederik ein Auslandspraktikum
in den USA verbracht. Mal sehen, ob er was "getan" hat und seine
Kondition noch stimmt. Aber da wird sicherlich unser Trainerteam in den
rd. 5 Wochen Vorbereitung ein Augenmerk drauf haben - Versprochen !!
Auch Frederik ein " Herzliches Willkommen" bei Bremer SV !!!
Beide Spieler werden selbstverständlich im Panzenberg-Kurier noch genau
vorgestellt.
Somit geht der "Umbruch" auch in der Altersstruktur" der
Mannschaft beim Bremer SV weiter. Selbstverständlich werden alle
Beteiligten weiterhin die Augen offen halten, um weitere junge
interessante Spieler an den Bremer SV zu binden. Aktuell haben wir
weitere zwei Trainingsgäste. Mal sehen ....
Leider müssen wir uns für die nächsten 4 Monate für Ontje
"verabschieden". Ontje zieht es "in die weite Welt". Kambodscha, Vietnam
um nur einige seiner Stationen zu nennen. So etwas nennt man heutzutage
"Studienreise". Na ja, unser Ontje wird schon wissen, wie ich es
nenne.... Sei Dir gegönnt, aber komme bitte gesund und wohlbehalten
wieder !!!!
Bis denne "Robby Naish des Bremer SV " und genieße diese Zeit, denn die
nächste Saisonvorbereitung ist nicht mehr weit .....
Etwas gutes hatte ja die Winterpause. Unsere Verletzten konnten sich
regenerieren. Mit Tobias Klemptner ist einer unserer Langzeitverletzten
wieder mit an Bord. Und auch "Gonzo" sollte seine beiden
Muskelfaserrisse nun endgültig auskuriert haben. Etwas Probleme bereitet
der Innenbandanriss unseres Rene Hanke noch. Trotzdem werden alle 3 den
Druck auf die aktuellen "Platzbesetzer" im Mittelfeld erhöhen. Gut so,
"Konkurrenz belebt das Geschäft" (5 Euro ins Phrasenschwein).
Somit steht eigentlich einer erfolgreichen Rückrunde "nichts im Wege".
Immerhin sind wir aktuell als Tabellendritter mit einem Punkt Rückstand
auf Werder III noch im Titelrennen vertreten und auch im Pokalwettbewerb
sind wir im Viertelfinale. Hier wird unser Gegner noch ausgelost.
Also : Kommt zu unseren Spielen und unterstützt uns, damit wir
erfolgreich die Rückrunde gestalten können.
Das spielfreie Wochenende nutzte unsere I. Herren zu einer mal anderen
Trainingseinheit.
In der Villa Vital von Stefan Buben wurde der "fighting-spirit" unserer
Mannschaft auf die Probe gestellt.
Grenzen erfahren und diese auch mal zu überschreiten, die letzten 5 %
der körperlichen Leistungsfähigkeit "rauskitzeln", den inneren
"Schweinehund" überwinden, all dies waren die Trainingsinhalte.
Los ging es mit einer "Aufwärmphase". Schon diese war sehr
schweisstreibend. Danach wurden verschiedene Inhalte aus den Bereichen
Judo, Boxen, Sambo und
"Medizinballtraining" ausgeführt. Absolute körperliche
Höchstanstrengung.
Nach gut zwei Stunden war die Einheit dann beendet.
Auf diesem Wege noch einmal herzlichen Dank an Stefan Buben für die
"Schmerzen" !!
"Mannschaftsbild mit dem Meister himself Stefan Buben"
Aktueller Tabellenführer trifft auf amtierenden Meister
Nachdem die sog. Pflichtaufgaben zwar ergebnistechnisch positiv
abgeschlossen wurden ( u.a. Derbysieg beim VFL 07 aus Findorff) wartet
nun am kommenden Samstag nicht nur der amtierende Meister, sonderm mit
Sicherheit auch die derzeit spielstärkste Mannschaft auf uns. Etwas
überraschend hatte Werder III vor 14 Tagen beim FC Bremerhaven drei
Punkte liegen lassen. Durch diesen "Ausrutscher" war es uns vergönnt die
Tabellenspitze zu erobern. Trotzdem treten wir aktuell noch nicht wie
ein souveräner Tabellenführer auf. Dies war insbesondere am letzten
Sonntag zu erkennen.
Zwar hatten wir das Spiel "komplett im Griff"( rd. 80 % Ballbesitz) doch
leider fehlte das "zündende Moment" . So war es dann trotzdem
überraschend, dass der SC Weyhe in der 82 Min. mit dem zweiten Torschuss
überhaupt in Führung ging. Positiv war nun der Siegeswillen unserer
Mannschaft zu erkennen. Durch zwei Kopfballtore haben wir das Spiel noch
gedreht. Dafür Respekt.
Torschützen in der turbulenten Schlussphase waren Jan Friehe ( 88. Min.)
und Christian Schwarz ( 90. + 1) Fazit : glücklicher, aber nicht
unverdienter Sieg.
Um gegen Werder III bestehen zu können, ist allerdings eine deutliche
Leistungssteigerung von nöten. Dies ist uns ALLEN bewusst. Zudem gibt es
doch noch eine "Rechnung" zu begleichen.
Hat es doch Werder III am letzten Spieltag geschafft, uns von
Tabellenplatz I zu verdrängen und damit die fast sichere Meisterschaft
zu entreißen. Und dies auch noch auf dem heimischen Panzenberg.
Daher hoffen wir auf reichliche Unterstützung unseres BSV Anhanges am
Samstag.
Also : Hoffentlich sehen wir uns am Panzenberg und können den
"Dreifachchampion" ( Feld + Halle +Pressecup) des letzten Jahres
zusammen "in die Knie zwingen".
HAPPY - END dank Marco Behrens, oder: Dafür haben
wir einen Torwart !!
Als Marco Behrens den letzten Elfmeter gehalten hatte, bildete sich eine
Spielertraube um ihn. Zurecht liess er sich hier feiern. Dank seiner
insgesamt vier gehaltenen Elfmeter hat es unsere Mannschaft in das
Viertelfinale des Rolandpokal geschafft und darf weiterhin vom Einzug in
die erste Runde des DFB Pokals träumen.
Kommen wir doch erst einmal zu den ersten 90 Minuten. Die frühe Führung
des Gastgebers aus Vegesack konnte unser Team durch einen gefühlvollen
20 Meter Freistoss von Ontje Abendroth ausgleichen. Die Führung hatte
Jan Friehe "auf dem Kopf", scheiterte aber am Pfosten. Durch einen
unberechtigten Elfmeter ging die SAV wieder in Führung. Zudem handelte
sich hierbei Kolja Sternke auch noch die gelbe Karte ein. Rund 10
Minuten später erhielt er dann für sein erstes Foulspiel auch noch
gelb-rot. Ja, es kam noch schlimmer. Mit tiefer Fleischwunde am
Schienbein musste dann der "Robby Naish des Bremer SV" Ontje Abendroth
ausscheiden.
Viel lief bis zu diesem Zeitpunkt bei uns nicht zusammen, so ging es
dann mit 10 Mann und einem verdienten 1:2 Halbzeitrückstand in die
Kabine. Nach der Pause hatte unser Team endlich die richtige Einstellung
zu diesem Pokalfight gefunden und kam dank der "Kaltschnäuzigkeit" eines
Denis Spitzer , schnell ausgeführter Freistoss , zu dem zu diesem
Zeitpunkt nicht unverdienten Ausgleich. Hätte unser Goalgetter Mirko
Jankowski 10 Minuten später mit seinem Innenpfostentreffer mehr Glück
gehabt, wäre gar eine Führung drin gewesen. Aufpassen mussten wir dann
bei den schnell vorgetragenen Kontern der SAV. Auch hier hätte es noch
einmal "klingeln" können. So blieb es dann bei 2:2 und das
Elfmeterschiessen begann.
Nachdem von unseren ersten drei Schützen schon zwei "versemmelt" haben,
hatte die SAV die große Chance das Elfmeterschiessen vorzeitig zu
gewinnen. Doch Marco Behrens hielt dann die folgenden zwei Elfmeter. So
stand es nach den ersten fünf Schützen 3:3. Somit ging es nun im 1 vs 1
Verfahren weiter. Auch hier "versagten" unserem ersten Schützen die
Nerven. Wieder hatte Vegesack die Chance diesem Drama ein Ende zu
setzen. Doch Marco hielt wieder. Nachdem weiter gefühlte 10 Durchgänge
absolviert waren hielt Marco dann "endlich" den entscheidenden Elfmeter.
Somit schmeckte dann das von Kolja gesponserte "Siegerbier". Fraglich
ist nur, ob dass die Geburtstagskiste oder die "gelb-rote Kiste" war ??
Egal, mathematisch gesehen ist also noch eine Kiste bei Kolja "offen".
Hoffentlich gibt dieser Sieg unserer Mannschaft für die nächsten
schweren Aufgaben (Auswärtsderby bei VFL 07) genug Rückenwind.
Für unser nächstes Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Burg haben wir
eine kleine Überraschung für unsere kleinen Zuschauer (ja, macht auch
etwas "krach").
Also Mama und Papa schnappen und ab zum Panzenberg !!!!
Ja, auch in diesem Jahr musste die I. Herren
ein strammes Vorbereitungsprogramm absolvieren. Als Highlight kann
zweifelsohne der I.BSV-Triathlon bezeichnet werden. Hier mussten die
Spieler rd. 800 Meter durch den Oyter See schwimmen, danach rd. 28 Km
mit dem Fahrrad absolvieren und zum Schluß standen dann noch rd. 10 KM
laufen auf dem Programm.
Schon auf der Schwimmstrecke war zu erkennen, dass doch einige
offensichtlich in frühester Jugend einige Kurse beim
"Seepferdchen-Abzeichen" geschwänzt haben. So klaffte doch zwischem dem
führenden Michael Mittmann ( Torwart !) und der "Wasserratte" Jan Friehe
ein großer Abstand. Mit unbändigen Willen schaffte es dann Jan doch, den
Anschluss beim Fahrradfahren noch "einigermaßen" wieder herzustellen.
Einen neuen Rekord stellte unterdessen Kolja Sternke auf. Er schaffte es
doch tatsächlich auf der 28 Km langen Strecke viermal die Kette neu
aufzulegen. Tja, Anschluss verpasst und Ausreden zählen nicht ! Da hilft
es dann auch nicht, sich die Kettenschmiere ist Gesicht zu schmieren.
Natürlich hatten wir dann auch zwei weitere "technische Defekte". Bei
Maco Behrens, immerhin zweiter nach dem Schwimmen, und Mirko Jankowski
brachen jew. eine Pedale ( "wo rohe Kräfte sinnlos walten"). Dafür
durften Sie dann ein bis zwei Runden mehr um den Oyter See laufen . Wie
gesagt "Ausreden zählen nicht" und schon gar nicht "angesägten
Pedalen"-grins .
Auf der Fahrradstrecke baute Michael Mittmann seinen Vorsprung leicht
aus, dicht gefolgt von Tobias Klemptner und Christan Schwarz.
Nun ging es auf die rd. 10 KM lange Laufstrecke. Immer schön um den
Oyter See herum. Hier schaffte es Michael Mittmann seinen ersten Platz
zu verteidigen. Und dies bei einer Gesamtzeit von 1 Std. und 52 Min.
Respekt !!
Zweiter wurde Christan Schwarz. Insgesamt haben ALLE toll mitgezogen
und es ruft nach "WIEDERHOLUNG" !! oder ?
Bremen-Liga-Aufsteiger verliert
1:4 gegen in allen Belangen überlegenen Bremer SV / Joho: "Zu viel
versteckt"
Weyher Pokal-K.o. auf der "Kuhweide"
Copyright Kreiszeitung vom 02.08.10|
Kreis-Diepholz - Von Gerd Töbelmann
WEYHE · Weyhes Trainer Stephan Joho wusste, was gestern angesagt war:
"Ich muss gleich erst mal in die Kabine und den Jungs einiges auf den
Weg geben." Eine lautes Donnerwetter nach dem 1:4 (0:3) des
Landesliga-Meisters in der ersten Runde des Bremer Lotto-Pokals gegen
den Bremer SV wird's nicht gegeben haben. Vielmehr wollte Joho zügig
gegensteuern, um allzu großen Frust im Keim zu ersticken.
Eins wurde gestern mehr als deutlich: Mit den Top-Clubs der neuen Liga
(und dazu zählt der BSV mit Sicherheit) kann sich Weyhe derzeit nicht
messen. Aber ein wenig mehr Gegenwehr hätten sich die knapp 100
Zuschauer schon gewünscht. Joho wollte seine Schützlinge denn auch nicht
über Gebühr in Schutz nehmen: "Wir waren am Anfang gar nicht präsent und
haben uns zu viel versteckt. Der BSV hatte die klar bessere
Einstellung."
Wenn's das allein mal gewesen wäre . . . Das Team von Trainer Klaus
Gelsdorf wirkte spritziger, lauffreudiger, hatte die klar bessere
Technik und Ordnung. Dass da teilweise schöne Kombinationen
heraussprangen, war so sicher nicht, denn der Untergrund, der wegen
seines knöcheltiefen Rasens eher einer "Kuhweide" denn einem Sportplatz
glich, ließ schöne Kombinationen eigentlich gar nicht zu. "Auf diesem
Rasen war's wirklich schwer", stöhnte Gelsdorf.
Gestern machte das nicht viel - zu überlegen agierte sein Team. "Wir
haben uns gegenüber der Niederlage gegen Weyhe beim Turnier in Ristedt
klar gesteigert", stellte Gelsdorf zufrieden fest.
Bereits in der Anfangsphase wirkte Weyhe wie das Kaninchen vor der
Schlange. Die Gastgeber kamen kaum einmal in die Bremer Hälfte. Und der
BSV sorgte zügig für Klarheit. Zunächst traf Jan Friehe per Kopfball
noch den Pfosten (11.), aber dann ging es Schlag auf Schlag: Nach feinem
Steilpass in die Schnittstelle der Weyher Deckung markierte Mirco
Jankowski das 1:0 (15.). Sechs Minuten später ließ der BSV-Torjäger per
Elfmeter (Derr an Spitzer) das 2:0 folgen. In der 26. Minute schließlich
traf Storven Schlicker aus elf Metern zum vorentscheidenden 3:0.
Die Weyher indes fanden kaum statt, was in der zweiten Hälfte trotz des
0:4 (63.) durch erneut Schlicker etwas anders wurde. Hauptgrund: Die
Gäste stellten ihre Bemühungen in Richtung Kantersieg fast komplett ein.
Das wiederum erfreute Gelsdorf gar nicht: "Darüber wird noch zu reden
sein. Wir haben die Ordnung nicht mehr so gehalten und das Ergebnis nur
noch verwaltet."
So kam Weyhe in der 77. Minute durch Neuzugang Andre Waldau noch zum
1:4-Ehrentreffer.
Aber so richtig schönen konnte das Tor die Weyher Leistung nicht.
Deshalb war Joho ja so darauf bedacht, möglichst früh erste Korrekturen
vorzunehmen. Ob sich das mit dem Frust jedoch bald legen wird, darf
zumindest bezweifelt werden, denn zum Ligastart am Freitag erwartet der
SCW ausgerechnet den Bremen-Liga-Meister und Pressecup-Gewinner SV
Werder
Bremer SV holt 11. Ristedter "Württemberg-Cup" mit 6:4 nach
Elfmeterschießen / Brinkum hält vor 400 Zuschauern toll mit
Der Krimi-Triumph des Topfavoriten
Copyright: Kreiszeitung vom 24.07.2010
Kreis-Diepholz - Von Gerd Töbelmann RISTEDT · Topfavorit Bremer SV
(Bremen-Liga) sicherte sich gestern Abend durch ein 6:4 (1:1) nach
Elfmeterschießen gegen den Liga-Rivalen Brinkumer SV den Sieg beim 11.
Ristedter Fußball-Turnier um den "Württemberg-Cup", "sackte" dafür 500
Euro ein und setzte sich damit in Ristedt schon zum vierten Male durch.
Den dritten Platz holte sich verdientermaßen Bezirksligist TSV Bassum
durch ein 1:0 gegen den Liga-Rivalen TSG Seckenhausen-Fahrenhorst.
Finale, Bremer SV - Brinkumer SV n.E. 6:4 (1:0): Es war das beste Spiel
des Turniers. Die jungen Brinkumer wollten den Ex-Kollegen (gleich
sieben Spieler samt Trainerstab wechselten von einem BSV zum anderen)
zeigen, dass auch sie etwas drauf haben. So entwickelte sich eine
rassige Partie, in der die Bremer etwas abgeklärter und technisch
versierter agierten. Da war das 1:0 (22.) durch Torjäger Jan de Boer
(Abstauber aus fünf Metern) kein Zufall.
Aber Brinkum war dadurch in keinster Weise geschockt. Luca Schierenbeck
(25.), Marc Rässler (30.) und Parsya Hadjibaschiri (36.) verpassten den
möglichen Ausgleich. Der fiel dann in der 73. Minute: Nach Foul von de
Boer an Kevin Müller verwandelte Ugur Saatci den fälligen Elfmeter zum
1:1. Jetzt stand das Match Spitz auf Knopf.
Die logische Folge war das Elfmeterschießen. Hier hatten die Brinkumer
die etwas schlechteren Nerven, als Karlos Yacoub den entscheidenden
Strafstoß vergab. Brinkums Trainer Holger Zander war aber weit davon
entfernt, dem Turniersieg nachzutrauern: "Ich bin in keinster Weise
enttäuscht, denn wir haben mit unserer neuen Mannschaft hier viel
erreicht. Der Bremer SV war in einigen Situationen etwas cleverer als
wir."